Niners verpassen Einzug ins BBL-Pokalfinale
Die Basketballer der Chemnitzer Niners haben den Einzug ins Finale des BBL-Pokals verpasst. Im Halbfinalspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister Alba Berlin unterlagen die Chemnitzer mit 81:91 (39:41). Bester Scorer der Chemnitzer war Isiaha Mike mit 15 Punkten. Im Endspiel treffen die Berliner auf die Crailsheim Merlins.
Chemnitz zeigte von Beginn an keinen Respekt vor dem Favoriten. Das Überraschungsteam der bisherigen Saison begann mutig und überraschte die Berliner mit aggressivem und variablem Spiel. Das erste Viertel entschieden die Niners mit 31:23 für sich, zu Beginn des zweiten Abschnitts betrugt der Chemnitzer Vorsprung sogar zehn Punkte.
Alba wirkte durchaus beeindruckt und tat sich schwer. Auch weil in Lo und Luke Sikma die beiden Stars der Berliner zunächst nicht ins Spiel fanden. Das änderte sich gegen Ende des zweiten Viertels. Lo, seit Wochen in Topform, übernahm nun das Kommando und führte Alba bei einem 11:0-Lauf an. Zur Pause führten die Hauptstädter mit 41:39, obwohl Chemnitz eine beeindruckende erste Halbzeit gespielt hatte. „Das zweite Viertel war entscheidend, weil wir da nur acht Punkte zugelassen haben“, sagte Lo.
Nach der Pause baute Alba seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Zwischenzeitlich führte das Euroleague-Team mit 13 Punkten. Doch die Chemnitzer, die in dieser Saison schon oft ihre Comeback-Qualitäten unter Beweise gestellt hatten, ließen sich nicht abschütteln und kamen im Schlussabschnitt noch einmal bis auf fünf Zähler heran (68:73). Doch Lo und Smith stoppten die Aufholjagd des kecken Außenseiters, der im Viertelfinale Titelverteidiger Bayern München besiegt hatte. (mit dpa)
