++ EIL ++

Zwischenfälle überschatten Demos zu Asyl-Politik

Zuletzt aktualisiert:

Vor dem Marx-Monument haben sich am Montag­abend erneut mehr als 400 Anhänger der islam­kri­ti­schen Pegida-Bewegung versam­melt. Gastredner war diesmal der umstrit­tene Islam­kri­tiker Khan Zahid. Den anschlie­ßenden Marsch durch die Innen­stadt beglei­teten etwa 200 Gegen­de­mons­tranten, dabei kam es an der Zentral­hal­te­stelle mehrfach zu Range­leien und Sitzblo­ckaden. Die Polizei hatte Mühe, die Lage unter Kontrolle zu behalten. Ein Teilnehmer aus dem Pegida-Zug schlug auf einen 16-Jährigen ein. Außerdem gab es mehrere Anzeigen wegen gefähr­li­chen Eingriffs in den Straßen­ver­kehr. Fast 40 Gegen­de­mons­tranten hatten sich auf der Brücken­straße auf die Gleise gesetzt. Vor dem Schocken warben rund 30 Chemnitzer mit Trans­pa­renten für eine weltof­fene Stadt.