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Zwickauer Puppentheater goes Virtual Reality

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Das Zwickauer Puppentheater startet jetzt digital durch. Die sogenannte VR-Technik macht es möglich. Zur Zeit werden deutsche Balladen neu inszeniert und eingespielt. Die Stücke können dann von zu Hause aus in einer 360-Grad-Version abgerufen werden. Den Auftakt macht Goethes „Erlkönig“ - Ende des Jahres soll die Produktion Premiere feiern. Als weitere Inszenierungen sind die Balladen „Die Goldgräber“ von Emanuel Geibel und Georg Trakls „Melusine“ geplant.

„Es geht nicht darum, Stücke von der Bühne einfach zu streamen“, sagte Direktorin und Regisseurin Monika Gerboc. Vielmehr solle die Emotionalität und Erzählkunst des Figurentheaters in die virtuelle Realität übertragen werden. „Es ist eine komplett neue Art des Erzählens.“

Mit den Balladen erfüllen die Theaterleute zugleich einen Bildungsauftrag. Schulen könnten diese Art der Literatur im Unterricht für die Schüler zu einem Erlebnis zu machen.