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Zweiter Anlauf für Brühl-Belebung

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Baubürgermeister Michael Stötzer hat am Donnerstag die Ergebnisse der Brühl-Befragung vorgestellt. Demnach wünschen sich Anwohner und Gewerbetreibende mehr Leben auf dem Boulevard. Das heißt, Gastronomie, Märkte und Feste sind ausdrücklich erwünscht - so wie es anfangs auch mal von der Stadt geplant war: ein belebtes Viertel mit Kneipen und Szeneläden.

Auf die Frage: „Von welchem Lärm fühlen Sie sich persönlich auf dem Brühl gestört und wie häufig?“ antworteten 72,5 Prozent der Befragten, dass sie sich von Gastronomie nicht gestört fühlen und 64,8 Prozent fühlen sich von Straßenfesten und Märkten nicht gestört. Lärm verbinden Anwohner eher mit Verkehr und Baustellen.

Zwei Drittel der Befragten sprachen sich für eine Verschiebung der Nachtruhe auf 23 Uhr aus, darunter viele Familien. Dies wird nun auch prompt umgesetzt. Somit kann schon in diesem Sommer das Leben auf dem Brühl eine Stunde länger genossen werden.

Auf die Frage: „Was schätzen Sie besonders am Brühl oder im Umfeld?“ wurden am häufigsten die Innenstadtnähe mit 26,8 Prozent sowie der Kiezcharakter mit 17,3 Prozent angegeben.

Außerdem wurden das gesellschaftliche Miteinander, die Lebendigkeit, das Grün, die Cafés und Gastronomie, Straßenfeste und Familienfreundlichkeit von den Befragten genannt. Der Brühl sei „Das genialste Viertel was alles hat. Viel Leben kombiniert mit auch viel Ruhe.“