Zwei neue Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber
Für die Unterbringung weiterer Flüchtlinge nimmt die Stadt demnächst zwei neue Gemeinschaftsunterkünfte in Betrieb. Die Häuser mit jeweils 150 Plätzen befinden sich an der Straßburger- und der Annaberger Straße, in beiden Fällen handelt es sich um leerstehende Bürogebäude. Spätestens Ende des Jahres sollen dort die ersten Flüchtlinge einziehen. Für die Anwohner gibt es zuvor einen Tag der offenen Tür. Die Anmietung der beiden Häuser kostet die Stadt rund 2,7 Millionen Euro im Jahr. Bei der dezentralen Unterbringung von Asylbewerbern ist die Stadt auch zunehmend auf Angebote privater Vermieter angewiesen. Die Kapazitäten der kommunalen Wohnungsgesellschaft GGG sind nahezu erschöpft - jeden Monat werden jedoch etwa 100 weitere Wohnungen für Flüchtlinge benötigt. Deshalb hat die Stadt einen Aufruf an private Vermieter gestartet - wer über freie Wohnungen verfügt, kann sein Angebot auf einem Formular unter chemnitz.de abgebeben.