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  • Angebranntes Essen sorgte am Montagabend (14. Juli) für Feueralarm im berühmten Majolikahaus in Chemnitz.

Zum Glück wurde nur schlecht gekocht

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Ein bisschen zu viel Hitze auf dem Herd, ein bisschen zu wenig Aufmerksamkeit – schon stand am Montagabend die Feuerwehr vor dem Majolikahaus in der Barbarossastraße 52. Gegen 22 Uhr schlug der Rauchmelder an. Der Grund: angebranntes Essen.

Feuerwehr rückt aus – Fassade bleibt heil

Was nach Großalarm klingt, entpuppte sich als klassischer Küchenunfall. Die Einsatzkräfte rückten zügig an, konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Kein offenes Feuer, kein Funkenflug – nur ein unangenehmer Geruch und eine leicht verrauchte Küche. Das Besondere aber: Das Ganze spielte sich in einem der prachtvollsten Gebäude der Stadt ab. 

Ein Denkmal mit Geschichte

Das „Majolikahaus“ zählt zu den bekanntesten Bauten auf dem Kaßberg. Erbaut 1897/98 von Architekt Reinhold Siebert, gehört es zu den frühesten Jugendstilbauten in Chemnitz. Die farbenfrohe Fassade mit den kunstvollen Keramikelementen blieb vom Zwischenfall unberührt. Kein Ruß, kein Riss, kein Schaden.