• Vertrag unterzeichnet - über 250 Millionen Euro für Görlitz (Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wolf-Dieter Lukas, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium)

  • Das Casus-Team gab gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Dresden und von Helmholtz Einblicke in ihre Arbeit.

Zukunft des Casus-Instituts Görlitz gesichert

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Die Zukunft des Casus-Forschungsinstituts in Görlitz ist gesichert. Bund und Land geben weiter Geld – insgesamt 250 Millionen Euro bis 2038. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute in Görlitz unterzeichnet. Danach werde das Institut in die Helmholtz-Gemeinschaft integriert, sagte uns Wolf-Dieter Lukas, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. "Damit können wir nun ganz andere Kaliber von Wissenschaftlern auf der Welt anwerben."

Das Casus-Institut ging vor zwei Jahren an den Start. Rund 60 Wissenschaftler forschen derzeit in Görlitz an komplexen und datenintensiven Themen, wie z.B. der Aufstellung personalisierte Behandlungsprogramme im Kampf gegen Krebs.  Sie haben ein Haus am Untermarkt bezogen.

Künftig soll das Institut seinen Sitz direkt an der Neiße haben. Dafür soll eine Industriebrache - das ehemalige Kondensatorenwerk - saniert werden. Nach einer weiteren wissenschaftlichen Begutachtung im Jahr 2026 soll damit begonnen werden, sagte uns Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Audio:

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer

Casus-Gründungsdirektor, Professor Roland Sauerbrey

Wolf-Dieter Lukas, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium