Zu viele Katzen in Sachsen

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Die Tierheime in Sachsen müssen immer mehr Katzen unterbringen. Das hat der Tierschutzbund mitgeteilt. Die Lage habe sich teilweise dramatisch zugespitzt.

In Sachsen sind 40 Vereine dem Tierschutzbund angeschlossen. Sie beklagen, dass es immer mehr Straßenkatzen gibt. Sie seien entlaufen oder ausgesetzt worden und würden sich unkontrolliert vermehren. Die Heime müssten viel zu viele Katzen unterbringen.

Die Tierschützer vermuten einen Zusammenhang mit dem Haustierboom im ersten Corona-Lockdown. Wahrscheinlich hätten sich auch viele Sachsen unüberlegt Katzen angeschafft. Die sächsischen Tierheime bitten um Spenden, um Tiere kastrieren zu können. Helfen könnten Tierfreunde, indem sie Kater und Katzen aus den Heimen im Freistaat aufnehmen.