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Zschäpe soll nicht nach Chemnitz verlegt werden

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Die geplante Verlegung der verurteilten Rechtsterroristin Beate Zschäpe von Bayern nach Chemnitz sorgt in der Politik für Unruhe. Der Chemnitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Detlef Müller hat sich klar dagegen ausgesprochen und vor den Folgen gewarnt. Eine weitere Stigmatisierung der Stadt müsse auf jeden Fall verhindert werden. Auch sei das NSU-Umfeld nur teilweise aufgeklärt worden. Sympathisanten könnten Kontakt mit der Inhaftierten aufbauen.

Müller hat sich deshalb auch an den sächsischen Justizminister gewandet und ihn gebeten, die Pläne zu verhindern. "Frau Zschäpe in der aktuell immer noch hochsensiblen Lage in unserer Stadt zurück in die „warme Chemnitzer Zellenunterkunft“ kommen zu lassen, halte ich für stigmatisierend für die Stadt Chemnitz und für den übergroßen Teil der Chemnitzerinnen und Chemnitzer“, erklärte Müller.