++ EIL ++

Zoff um Ausweichquartier der Sprachheilschule

Zuletzt aktualisiert:

Im Juli will die Stadt in Markersdorf mit der Sanierung der Sprachheilschule „Ernst Busch“ beginnen. Dazu sollen die Schüler für bis zu vier Jahre in einem Ausweichobjekt an der Philippstraße unterrichtet werden. Der Elternrat lehnt das allerdings ab, denn das leerstehende Schulgebäude ist in einem maroden Zustand. Die Fenster sind undicht, die Wände nass, im Keller gibt es Schimmel. Außerdem fehlt es an ausreichend Toiletten. Diese Zustände könne man den Kindern nicht zumuten, so der Elternrat. Er fordert von der Stadt einen anderen Lösungsvorschlag. Wunschobjekt von Lehrern, Eltern und Schülern ist das Haus an der Arno-Schreiter-Straße. Dort ist schon die Oberschule der Sprachheilschule untergebracht und es gibt ein Konzept, auch die Grundschüler mit einzuquartieren. Dazu müsste allerdings die Abendschule ausziehen, die das Gebäude auch zeitweise nutzt. Die Stadt hält am Ausweichobjekt Philippstraße fest, zieht aber Konsequenzen aus den Protesten der Eltern. Für den Umzug der Sprachheilschule sollen jetzt die Räume renoviert werden, hieß es aus dem Rathaus. Die Hälfte davon sei schon im vergangenen Jahr auf Vordermann gebracht worden, sagte eine Sprecherin. Außerdem sind Maßnahmen an Decken und Wänden geplant, um die Raumakustik zu verbessern. Auch das undichte Dach will die Stadt instand setzen lassen. Das Gebäude und die Räume würden so die Vorgaben und Anforderungen an eine Grundschule erfüllen, teilt die Stadt weiter mit.