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Zahlreiche Feuerwehreinsätze wegen Sturmtief Nadia
Wegen des Sturms sind bei der Polizei zahlreiche Notrufe eingegangen. Im Raum Chemnitz, Erzgebirge und Mittelsachsen waren es zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag rund 35. Grund waren meist umgestürzte Bäume. Betroffen war unter anderem die B95 in Thum. Die Bundesstraße war am Morgen für rund eine Stunde dicht, weil ein Baum in eine Oberleitung gefallen war.
Baustellenabsperrungen und Müllcontainer machten sich selbstständig. Autos und Gebäude wurden beschädigt. So zum Beispiel in Morgenleite auf der Johann-Richter-Straße. Auf dem Sonnenberg krachte auf der Pestalozzistraße ein Baum auf einen Garagenkomplex.
Aus Sicherheitsgründen hat sich die Stadt Chemnitz entschieden, dass der Tierpark und das Wildgatter am Sonntag geschlossen bleiben.
Besonders heftig tobte der Wind auf dem Fichtelberg. Auf dem Gipfel gab es einen Schneesturm. Autofahrer kämpften am Sonntagvormittag mit Schneeverwehungen. Es war kaum noch was zu sehen, die Sicht betrug teils nur wenige Meter berichtet unser Reporter vor Ort. Fahrzeuge bekamen einen dicken Eispanzer und wurden massiv zugeschneit.
In Oberwiesenthal trotzen die Wintersportler dem Schneesturm. Zwar stellte der Vierersessellift im dortigen Skigebiet schon am Samstag seinen Betrieb ein, wie René Lötzsch, Chef der Fichtelberg Schwebebahn, sagte. Die Schwebebahn selbst und die Schlepplifte fuhren aber weiter.
