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Wo strickten die Esches die Strümpfe?

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Die Villa Esche an der Parkstraße ist sicher eins der bekanntesten Gebäude in Chemnitz. Dass sie vom Künstler und Architekten Henry van der Velde Anfang des 20. Jahrhunderts für den Strumpffabrikanten Herbert Eugen Esche gebaut wurde, wissen auch viele - auch, dass der imposante rote Backsteinbau der Strumpffabrik auch noch steht? Dazu sagt Stadtführerin Karin Meisel:

„Produziert haben sie zunächst in Limbach und wegen der besseren Bahnanbindung sind sie dann nach Chemnitz gekommen, an die Ecke Am Walkgraben / Goethestraße. Im Laufe weniger Jahre expandierte die Firma zur größten Strumpffabrik in Deutschland. Die Esches verwendeten 29 Markennamen und zugehörige Warenzeichen, zum Teil speziell für den internationalen Markt entwickelt. Und 75 Prozent ihrer Produktion ging in den Export.“ Die Strümpfe wurden übrigens bis nach Japan verkauft, dort unter dem Namen „Ishi“, also japanisch für Esche.

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Esches Strumpf-Imperium

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