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Wo ist die Kunst im „Kunstgewerbehaus“?

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Zwischen dem Technischen Rathaus an der Bahnhofstraße und dem Eckhochhaus an der Augustusburger Straße steht ein kleines altes Gebäude - das Kunstgewerbehaus. Eine Galerie ist darin aber nicht zu finden. Die Geschichte zu diesem Haus haben wir uns mal von Buchhändler und Chemnitz-Kenner Robert Aßmann erzählen lassen: 

„Architekt Willy Schönefeld baute das Haus im neoklassizistischen Stil im Jahr 1913. Auftraggeber war der Kunstgewerbehändler Pellegrini. Er hatte eine große Textil- und Kunstgewerbesammlung, auch Art-Deko-Elemente für die Industriellen. Ein Art-Deko-Element am Haus selbst ist der Pfauenreiter, eine Eckplastik, die wie eine Galionsfigur an dem Gebäude angebracht ist. Der Bestand der Kunstgewerbesammlung umfasste auch mehrere Bauhausarbeiten, die 1984 zu den Sammlungen der städtischen Kunstsammlungen integriert wurden.“ 

Heute befinden sich im Kunstgewerbehaus überwiegend Büros.

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Das Kunstgewerbehaus

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.