• Wirtschaftsminister Martin Dulig. © dpa

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Wirtschaftsminister besucht Kreative im Erzgebirge

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Wirtschaftsminister Martin Dulig ist am Mittwoch im Erzgebirge unterwegs, auf seiner Sommertour besucht er diesmal Firmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dulig betonte, dass das Erzgebirge schon immer eine Region für Kreative gewesen ist. Bei der Fachkräftesicherung spiele die Kultur- und Kreativwirtschaft eine wichtige Rolle, weil sie innovativ und identitätsstiftend sei.

Dulig sagte: Ich möchte  wissen: Was hält junge Menschen in ihrer ländlichen Heimat? Oder weshalb kehren sie nach Ausbildung oder Studium zurück? Welche Anziehungskraft haben die Regionen und wie können sie diese verstärken? Gerade für viele Kreative ist die Lebensqualität im ländlichen Raum sehr attraktiv.“

Aus dem Wirtschaftsmnisterium hieß es weiter: "Kreativschaffende suchen bewusst den Freiraum außerhalb der großen Städte. Sie kaufen und renovieren leerstehende Häuser, betreiben offene Ateliers und Werkstätten, Probenräume und Bühnen, Gästehäuser und Cafés. Sie wirken wie ein Magnet für weitere Neuansiedler und Gäste."

Dulig stattete u. a. der WERBÄR GmbH in Zwönitz einen Besuch ab, pappbärlapapp in Jahnsbach und auch mushroom productions in Cranzahl. Auch an einer Gesprächsrunde zur Kultur- und Kreativwirtschaft im Alten Stadtbad in Annaberg nahm Dulig teil, und er besuchte die Bergsicherung in Schneeberg.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKWi) ist ein starker Wirtschaftsfaktor und bedeutender Arbeitgeber in Sachsen. Über 9.600 Unternehmen erwirtschafteten im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,35 Mrd. Euro (2,6 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Umsatzes in Sachsen).

In der KKWi arbeiteten 2016 mehr als 39.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, annähernd so viele wie im Maschinenbau. Und die KKWi liegt bei den Beschäftgungszahlen noch vor der sächsischen Automobilindustrie mit 37.023 Beschäftigten.

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Martin Dulig