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Wird Südwestsachsen zur Tourismushochburg?

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Südwestsachsen soll zu einer grenzüberschreitenden Reise- und Erlebnisregion entwickelt werden. Tourismusministerin Barbara Klepsch hat gestern dazu erste Ideen präsentiert. Grundlage ist der Masterplan, mit dem die von der Autoindustrie geprägte Region in den kommenden 15 Jahren wirtschaftlich neu aufgestellt werden soll.

Zu den vorgeschlagenen Tourismusprojekten gehören z.B. ein Skisport- und Eventzentrum auf dem Fichtelberg und die Entwicklung des Areals um die Göltzschtalbrücke, unter anderem mit neuen Caravanstellplätzen. Außerdem sollen der Gesundheitstourismus in den Kur- und Erholungsorten der Region gefördert und Radwanderwege über die Grenzen nach Tschechien, Bayern und Thüringen besser vernetzt werden. 

Hinter den Vorschlägen stünden unterschiedliche Akteure, darunter Landkreise, Kommunen und privatwirtschaftliche Initiativen, so Klepsch. Über die Verwirklichung und Finanzierung der insgesamt 120 eingereichten Projekte entscheiden die beteiligten Landkreise bis Ende des Jahres.