Wildschweine im Wildgatter mussten erlegt werden
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Wegen der Afrikanischen Schweinepest hat Chemnitzer Tierpark seine Wildschweine töten müssen. Die sieben Tiere, zwei Keiler und fünf Bachen, die im Wildgatter in Oberrabenstein gelebt haben, seien fachgerecht erlegt worden, hieß es. Sollte der Seuchenfall eintreten, hätten die Wildschweine dauerhaft in einem Stall untergebracht werden müssen.
Das sei aber aus Sicht des Tierpark-Teams weder im Sinne des Tierschutzes, noch wäre dies im Wildgatter technisch möglich gewesen. Zudem müsse davon ausgegangen werden, dass die Afrikanische Schweinepest die Region noch viele Jahre beschäftigen werde. Ob die nun leerstehende Wildschweinanlage für andere Tiere umgebaut wird, steht noch nicht fest.