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Wild Boys gewinnen Spiel und Spieler

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In einer sehr einsei­tigen Partie gewannen das Chemnitzer Eisho­ckey­team der Wild Boys gegen den ESC Dresden verdient mit 8:0 (3:0,4:0,1.0). Neben dem Spiel gewannen sie mit Maurice Voigt aber auch noch einen neuen Spieler. Der 18-jährige Vertei­diger Maurice wird mit einer Doppel­li­zenz der ETC-Junioren ausge­stattet, ist für den Punkt­spiel­be­trieb aller­dings erst ab 01.12.10 einsetzbar. Eigent­lich war Maurice für Ligakon­tra­hent Schön­heide vorge­sehen, doch durch sein Studium in Chemnitz entschied er sich für die Wild Boys.Zum letzten Vorbe­rei­tungs­spiel der Chemnitzer: Gleich von Beginn an machten die Wild Boys klar, dass es für die Dresdner nicht zu holen geben soll. Es zeigte sich jedoch auch gleich, dass die Gäste mit Marco Herzog einen guten Goalie zwischen den Pfosten haben. In der fünften Minute war es dann aber soweit. Zwar konnte der Dresdner Keeper den ersten Schuss noch parieren, war aber gegen den Nachschuss von Toni Uhlig machtlos. Somit war der Torreigen also eröffnet. In der achten Minute erzielte Jörg Pohling nach einer schönen Einzel­leis­tung das 2:0. In der Folge ließen die Chemnitzer große Chancen aus. Selbst bei eigner Unter­zahl, bekam Michal Vymazal eine Konter­chance. Doch er setze die Schiebe leider auf die Latten­ober­kante. Die Dresdner ihrer­seits bemühten sich zwar redlich, aber es fehlten ihnen einfach die Mittel, um die Chemnitzer wirklich in Bedrängnis zu bringen. In der letzten Minute traf erneut Jörg Pohling und so ging es mit 3:0 in die erste Pause. Das zweite Drittel hatte noch gar nicht richtig angefangen, da klingelte es erneut. Diesmal durfte sich Mike Losch in die Torschüt­zen­liste eintragen. Ein Doppel­schlag von Matthias Oertel und Julius Michel besorgte dann das 6:0. Als dann David Seidl auch noch auf 7:0 erhöhte, waren alle Messen gelesen und die Chemnitzer schal­teten einen Gang zurück, so dass in diesem Drittel kein weiteres Tor fallen sollte.Im Schluss­drittel wieder ein Schnell­start vom Mike Losch und es stand 8:0, welches zugleich das letzte Tor des Tages sein sollte. Zwar hatten die Chemnitzer vor über 200 Zuschauern noch so manche Chance, doch Marco Herzog hatte eben auch einen sehr guten Tag. Auf der anderen Seite gingen die Chemnitzer Stürmer wohl nicht mit der nötigen Ernst­haf­tig­keit ans Werk. Damit konnte eine mehr als gute Vorbe­rei­tung abgeschlossen werden und nun gilt es nächsten Freitag. Dann nämlich kommt Tornado Niesky zum ersten Oberli­ga­spiel nach Chemnitz. Und dass die Nieskyer nicht zu verachten sind, zeigt ihre erstes Spiel, als sie in Halle mit nur 3:5 unter­lagen.