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Wieder viele Zugausfälle durch Lokführer-Streik in Sachsen

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Auch am Donnerstag müssen sich die Menschen in Sachsen auf massive Beeinträchtigungen im Zugverkehr einstellen. „Der Ersatzfahrplan von Mittwoch gilt unverändert“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Donnerstagmorgen.

Wegen des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) fährt demnach bis in die Nacht zum Freitag bundesweit nur einer von vier Fernzügen. Weil es im Osten Deutschlands weniger verbeamtete und damit mehr streikberechtigte Lokführer gibt, kommt es dort außerdem zu besonders starken Einschränkungen im Regionalverkehr.

Betroffen sind in Sachsen unter anderem die S-Bahn-Linien 2, 3, 4 und 5 in und um Leipzig und die S-Bahn-Linien 1 und 3 in und um Dresden. Auch der Regionalzug RE 1 zwischen Glauchau und Göttingen sowie die Regiozüge RE 13 und RE 50 zwischen Leipzig und Magdeburg beziehungsweise Leipzig und Dresden fahren nur eingeschränkt. Die Deutsche Bahn bittet Fahrgäste, ihre Reisen nach Möglichkeit zu verschieben und sich immer aktuell über Verspätungen und Zugausfälle zu informieren.