++ EIL ++

Wetter war möglicherweise Ursache für Massenunfall

Zuletzt aktualisiert:

Nach der Massen­ka­ram­bo­lage auf der Autobahn A 4 westlich von Dresden mit sieben Verletzten suchen die Ermittler nach der Unfall­ur­sache. Ein 34-Jähriger schwebe in Lebens­ge­fahr, der Mann wurde ins künst­liche Koma versetzt, sagte ein Polizei­spre­cher. Auch ein Kind wurde sehr schwer verletzt. Das achtjäh­rige Mädchen schwebt aber nicht in Lebens­ge­fahr. "Einige der anderen fünf Verletzten haben das Kranken­haus schon wieder verlassen." Bei dem Auffahr­un­fall rasten nach Angaben der Polizei 18 Pkw und ein Gefahr­gut­trans­porter inein­ander. Der Sattelzug aus Polen hatte nach Angaben der Polizei Bitumen geladen und wurde bei der Weiter­fahrt in das Nachbar­land begleitet. Bei der Kolli­sion nahe der Raststätte Dresdner Tor könne auch das Wetter eine Rolle gespielt haben, sagte der Polizei­spre­cher. "Es gab einen Regen­guss; der Regen, von Autos aufge­wir­belte Gischt und Sonne könnten die Sicht beein­träch­tigt haben." Die demolierten Fahrzeuge, in denen auch Urlauber saßen, verteilten sich auf einer Strecke von mehr als 100 Metern über alle drei Fahrspuren in Richtung Dresden. Im Rückstau waren je zwei Pkw in weitere drei Auffahr­un­fälle verwi­ckelt. "Dort blieb es aber bei Blech­schäden." Die Autobahn in Richtung Dresden war mehrere Stunden gesperrt und erst kurz vor 22 Uhr wieder komplett befahrbar. Der Verkehr staute sich nach Polizei­an­gaben bis auf 26 Kilometer Länge. Der Sachschaden kann noch nicht bezif­fert werden.