- Der Eingang des heutigen Archäologiemuseums
Wer waren die Herren Schocken?
Das „Schocken“ an der Brückenstraße kennen heute ja viele als Archäologie-Museum. Dabei wurde es 1930 als Kaufhaus eröffnet, so Stadtkennerin Karin Meisel: „Salman und Simon Schocken, das sind zwei jüdische Unternehmer gewesen, die von Zwickau kommend ein Imperium aufgebaut haben, den viertgrößten Warenhauskonzern in Deutschland. Die beiden haben dann Erich Mendelssohn verpflichtet, dass er das Haus baut. Und wenn man sich das anguckt, ein Viertelkreis, also wie ein Tortenstück im Verkehrsraum. Wahnsinnig schönes Gebäude.“
Der besondere Effekt
Das Haus ist nicht nur schön, sondern durchaus auch interessant: „Es ist ja nicht nur, dass es von der Optik her besonders ist, sondern auch dieser Hell-Dunkel-Effekt. Die Travertin-Bänder, also der Kalkstein, der zwischen diesen Fensterbändern ist, ist hell am Tag, die Fenster dunkel. Und nachts wandelt sich das um. Da sind die Travertin-Bänder dunkel und die Fenster hell erleuchtet.“
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