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  • Straßenschild gegenüber der ehemaligen Aktienspinnerei

Wer war eigentlich Minna Simon?

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Nach Minna Simon wurde eine der unattraktivsten Straßen von Chemnitz benannt - die zwischen Hauptbahnhof und Uni-Bibliothek. In dieser war früher die alte Aktienspinnerei, in der Minna Simon ab 1883 gearbeitet hat, wie die ehemalige Bibliotheksleiterin Angela Malz erzählt: „In dieser Spinnerei haben ja vorwiegend Frauen gearbeitet. Die hatten Arbeitszeiten, die zwölf Stunden Minimum waren und durften mittags eine Stunde Mittagspause machen und das Fabrikgelände verlassen um ihre Kinder zu versorgen. 

Und dann ist ein neuer Direktor gekommen und eine Neuerung war, dass die Frauen mittags nicht mehr das Fabrikgelände verlassen durften. So legten sie am 7. Juni 1883 mehr als zwei Wochen ihrer Arbeit nieder. Streikführerin war Minna Simon. Der Streik hatte nicht alle Ergebnisse gebracht, die die Frauen wollten. Deshalb hat Minna Simon die Spinnerei und auch Chemnitz verlassen.“  Minna Simon lebte dann übrigens bis zu ihrem Tod 1902 in Dresden.

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Das war Minna Simon:

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.