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Weniger Motorradunfälle in Sachsen

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Die Zahl der Motor­rad­un­fälle in Sachsen ist trotz steigender Zulas­sungs­zahlen gesunken. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden 733 Unfälle und damit 71 weniger regis­triert als von Januar bis Ende August vergan­genen Jahres. Die Zahl der getöteten Biker blieb mit 25 jedoch konstant. Aller­dings wurden mit 708 Menschen 71 weniger verletzt als im Vorjah­res­zeit­raum, wie das Verkehrs­mi­nis­te­rium in Dresden unter Berufung auf Zahlen des Statis­ti­schen Landes­amtes mitteilte. Die Entwick­lung in Sachsen liege im Bundes­trend.  Während die Unfall­zahlen um knapp zehn Prozent zurück­gingen, sind immer mehr Motor­räder auf Sachsens Straßen unter­wegs. Waren 2013 im Freistaat noch 150.600 Bikes zugelassen, stieg ihre Zahl auf aktuell 159.232. Vor allem hinsicht­lich der Schwer­ver­letzten gebe es eine positive Entwick­lung. Ihre Zahl sank von 352 in den ersten acht Monaten des vergan­genen Jahres auf nun 290. Dies zeige, dass sich die Auswei­tung der Schutz­maß­nahmen an Unfall­schwer­punkten auszahle, hieß es. Der Freistaat habe dafür seit 2013 rund 350.000 Euro in den Ausbau des sogenannten Unter­fahr­schutzes an Leitplanken inves­tiert. Fahrbahn­be­gren­zungen ohne diesen Schutz werden für stürzende Motor­rad­fahrer nicht selten zur tödli­chen Falle. In den vergan­genen 12 Jahren seien 17,5 Kilometer Straße zusätz­lich gesichert worden. Außerdem habe die Staats­re­gie­rung die Landes­ver­kehrs­wacht mit rund 120.000 Euro unter­stützt, um Zweirad­fans fit zu machen für die Saison. (dpa)