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Weniger Arbeitsverträge in Sachsen sind befristet

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Wer in Sachsen in einer neuen Arbeitsstelle anfängt, muss immer seltener eine Befristung in Kauf nehmen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Landesarbeitsagentur in Chemnitz.

Ende 2015 ist noch fast jeder zweite neue Arbeitsvertrag befristet gewesen. Im zweiten Quartal 2023 ist der Anteil auf noch etwa ein Drittel gesunken. Damit liegt Sachsen unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Dabei gibt es ein starkes Stadt-Land-Gefälle: Am höchsten ist der Anteil in Leipzig (44,2 Prozent), Dresden (40,4) und Chemnitz (37,7); am niedrigsten in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (27,1) und Zwickau (27,5).