Wende-Denkmal soll am Luxor entstehen
Der Standort für das Wende-Denkmal in unserer Stadt steht fest: es soll vor dem Luxor-Kino an der Hartmannstraße seinen Platz finden. Dort hatte die Friedliche Revolution im Herbst 1989 mit einem Schweigemarsch ihren Anfang genommen. Geplant ist eine Gedenktafel, die aus dem aufgebrochenen Gehweg herausragt - als Symbol für den Aufbruch im damaligen Karl-Marx-Stadt, sagte uns Mitinitiator Hartwig Albiro. Gestaltet wird das Denkmal vom Chemnitzer Künstler Steffen Vollmer - im Oktober soll es eingeweiht werden. In diesem Zusammenhang werden auch Erinnerungsstücke aus dem Chemnitzer Wendeherbst gesucht. Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre Texte, Nachbetrachtungen, Dokumente, Fotos und Filme, um ihre Gedanken, Bilder oder künstlerischen Auseinandersetzungen. Die Erinnerungsstücke sollen diese Geschichte greifbar und persönlich werden lassen. Wie die Exponate, Texte und Bilder präsentiert werden, hängt von genau diesen Erinnerungsstücken selbst ab. Fest steht: Sie werden rund um die Einweihung des Denkmals zu sehen sein. Die Erinnerungen der Chemnitzerinnen und Chemnitzer sollen zugleich Ausgangspunkt für einen Austausch um das eigene Erleben der Ereignisse von 1989 sein: Wie haben Sie den Wendeherbst und insbesondere die Demonstration am 7. Oktober 1989 erlebt? Woran erinnern Sie sich? Was war Ihnen wichtig? Mit welchen Gedanken, Ängsten, Zweifeln waren Sie dabei? Und wie waren Sie vor Ort: als Teilnehmer der Demonstration, in den Reihen der Staatsmacht, als stiller Beobachter? Senden Sie Ihre Texte, Fotos, Filme oder Dokumente an Stadt Chemnitz, Pressestelle, Markt 1, 09111 Chemnitz oder per E-Mai an pressestelle@stadt-chemnitz.de.