Weltkriegsbombe in Dresden-Hosterwitz: Sprengung erfolgreich!
Aufatmen in Dresden-Hosterwitz! Die bei Bauarbeiten an der Wasserwerkstraße gefundene Weltkriegsbombe ist erfolgreich gesprengt worden. Niemand wurde verletzt.
Alle Absperrungen und Evakuierungen werden aufgehoben. Die Menschen können somit wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren.
Etwa 150 Anwohner betroffen
Die Fliegerbombe amerikanischer Bauart war bei Bauarbeiten am Dienstagvormittag entdeckt worden. Da diese teilweise detoniert war, entschieden sich die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, die Bombe vor Ort zu sprengen.
Dazu wurde ein Sicherheitsbereich von etwa 500 Metern rund um den Fundort eingerichtet. Das Wasserwerk, die Werft in Laubegast sowie einige Wohnhäuser wurden evakuiert. Betroffen waren rund 150 Anwohner. 203 Polizisten waren im Einsatz.
Wasserwerk weiter in Betrieb
Der Fundort liegt unmittelbar am „Wasserwerk Hosterwitz“ auf einem Gelände der SachsenEnergie. Das Wasserwerk konnte während der Bergung und Sprengung der Bombe in Betrieb bleiben und wurde fernüberwacht. Es bestanden keine Einschränkungen in der Wasserversorgung. Bei den Bauarbeiten handelt es um Bauarbeiten der SachsenEnergie im Zuge der Erweiterung des Wasserwerks.
Notunterkunft und Bürgertelefon
Alle Personen, die für die Dauer der Evakuierung keine Unterkunft fanden, konnten im Gerätehaus der Stadtteilfeuerwehr Pillnitz auf der Dampfschiffstraße in Dresden-Pillnitz unterkommen. Als weitere Notunterkunft stand die Christophoruskirche auf der Hermann-Seidel-Straße 3-4 zur Verfügung.
Außerdem steht für Fragen das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0351-488-7666 zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es auch auf der Website der Stadt.