Welterbeantrag fürs Erzgebirge ist fertig
Das Erzgebirge hat die letzte Hürde auf dem Weg zum Unesco-Welterbetitel genommen. Sachsens Innenminister Markus Ulbig unterschrieb am Montag gemeinsam mit seinem tschechischen Amtskollegen Balvin die Nominierungsdokumentation. Damit ist der Welterbe-Antrag abgabereif. Ulbig bedankte sich bei allen Beteiligten. "Über 10 Jahre harte Arbeit einer ganzen Region stecken in diesem Antrag. Jetzt muss die Unesco entscheiden." Der Welterbeantrag sei ein herausragendes Beispiel für die Intensivierung der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit. Balvin nannte die Nominierung "ein bedeutendes Kapitel unseres gemeinsamen Lebens im Erzgebirge". Ende Januar soll die Bewerbung in Paris eingereicht werden. Eine Entscheidung wird jedoch erst in zwei Jahren erwartet. Das Erzgebirge bewirbt sich als traditionelle Bergbauregion. Initiatoren sind die drei Landkreise sowie 35 Städte und Gemeinden mit rund 500 Einzelobjekten.