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Welchen Bedarf hat unsere Feuerwehr?

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Die Stadt Chemnitz arbeitet an einem neuen Bedarfsplan für die Feuerwehr. Darin wird genau festgehalten, was angeschafft werden muss, um auf alle möglichen Gefahren vorbereitet zu sein – von Hochwasser über Stürme bis hin zu Stromausfällen. Der Plan soll Ende 2025 fertig sein. Eigentlich hätte er schon Ende März vorliegen sollen. Ordnungsbürgermeister Knut Kunze erklärt die Verzögerung mit dem hohen Aufwand.

Viele Beteiligte arbeiten am Plan mit

Bevor der neue Brandschutzbedarfsplan in den Stadtrat kommt, bekommen ihn alle Beteiligten zur Abstimmung. Dazu gehören die 15 Freiwilligen Feuerwehren in Chemnitz, die Berufsfeuerwehr sowie mehrere Fachämter. Erst nach dieser Runde wird der Plan offiziell vorgelegt.

Stadtteile werden nach Risiko bewertet

Neu ist: Jeder Stadtteil wird genau unter die Lupe genommen. Es wird geprüft, wo besondere Risiken bestehen – etwa wegen großer Gebäude, wichtiger Verkehrswege oder spezieller Industrieanlagen. Auch neuere Gefahren wie Extremwetter, Pandemien oder mögliche Sabotageakte auf wichtige Versorgungsleitungen spielen eine Rolle.

Was bedeutet das für die Feuerwehr?

Der Plan vergleicht, was die Feuerwehr heute leisten kann und was künftig notwendig sein wird. Daraus ergibt sich, wo mehr Personal, neue Fahrzeuge oder bessere Technik gebraucht werden. Die Feuerwehr Chemnitz soll so fit für die Zukunft gemacht werden.

Besser vorbereitet auf Hochwasser und Starkregen

Auch bei Hochwasser und Starkregen will sich Chemnitz besser aufstellen. Deshalb erfasst die Stadt Wasserstellen wie Teiche und Rückhaltebecken digital, damit sie im Ernstfall schnell als Löschwasserquellen genutzt werden können. Die bekannten Überschwemmungsgebiete an Chemnitz, Zwönitz und anderen Flüssen wurden aktualisiert. Seit 2024 hilft eine neue Starkregengefahrenkarte, Problemstellen frühzeitig zu erkennen.