Weiterer Prozess um Ausschreitungen im September 2018
Der Prozess im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes 2018 ist am Montag holprig gestartet. Am Chemnitzer Landgericht erschienen nur vier Angeklagte, zwei Männer fehlten. Einer befindet sich nach Aussage seines Anwalts in der Psychiatrie, ein zweiter ist vor einer anderen Haftstrafe untergetaucht.
Die vier verbliebenen Angeklagten schwiegen zum Prozessauftakt. Den Männern aus Sachsen und Niedersachsen wird Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen nach dem tödlichen Messerangriff vor über fünf Jahren bei einem sogenannten Trauermarsch von AfD, Pegida und Pro Chemnitz Teilnehmer einer Gegendemo angegriffen haben.
Für den Prozess hat das Landgericht erhöhte Sicherheitskontrollen angeordnet. Es sind weitere Verhandlungstage bis Ende Januar geplant.