Weitere Bombendrohung gegen Jugendamt
Erneut hat es gegen das Chemnitzer Jugendamt eine Bombendrohung gegeben. Es war mittlerweile die fünfte innerhalb von knapp drei Wochen. Wie bereits in den vorangegangenen Fällen ging die Drohung telefonisch bei der Polizei ein. Der aktuelle Fall am Dienstagnachmittag. Daraufhin wurde der Moritzhof wieder evakuiert und anschließend mit einem Spürhund durchsucht. Sprengstoff fanden die Experten auch diesmal nicht. Kurz vor 20 Uhr war der Einsatz beendet. Der Anruf wurde von einem öffentlichen Telefon an der Inneren Klosterstraße getätigt, in unmittelbarer Nähe des Geschäfts „Titus“. Zeugen, die dort gegen 14 Uhr eine Person beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Seit dem 25. Oktober ist das Jugendamt regelmäßig mit Bombendrohungen konfrontiert. Meist kommen die Anrufe von öffentlichen Telefonzellen. Hinweise zum Täter gibt es bislang nicht.