Weihnachtsmarkt eröffnet in der Innenstadt
Pünktlich zum ersten Adventswochenende eröffnet am Nachmittag in der Innenstadt der Weihnachtsmarkt. Mit 215 Buden und Ständen ist es der größte, den Chemnitz je hatte. Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt 16 Uhr mit dem traditionellen Stollenanschnitt. Für das leckere Weihnachtsgebäck - 1,30 Meter lang und zehn Kilo schwer - zeichnet wieder die Chemnitzer Bäckerei Pietschmann verantwortlich. Strahlender Mittelpunkt des Chemnitzer Weihnachtsmarktes auf dem geschmückten Areal zwischen Rosenhof, Markt und Neumarkt, Klosterstraße, Düsseldorfer Platz und Richard-Möbius-Straße wird die 78 Jahre alte und 28 Meter hohe Weihnachtsfichte auf dem Markt am vorweihnachtlich geschmückten Rathaus sein. Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt am Eröffnungstag von 16 bis 21 Uhr, ab Samstag, 30. November bis Sonntag, 22. Dezember täglich von 10 bis 21 Uhr, am 23. Dezember, dem letzten Weihnachtsmarkt-Tag, von 10 bis 20 Uhr. Ruft der Türmer an den Samstagen jeweils bereits 10 Uhr vom Hohen Turm des Alten Rathauses seinen Stundenruf, so beschließt er während des Weihnachtsmarktes allabendlich 20:55 Uhr mit einem Stundenruf von der Bühne Neumarkt das geschäftige Treiben. Seinen festen Termin auf der Weihnachtsmarkt-Bühne hat zuvor jeweils am Spätnachmittag der Weihnachtsmann. Er wird Punkt 17 Uhr auf der Bühne stets mit einer Märchenüberraschung im Gepäck erwartet. Rustikaler Grundstock für das in den traditionellen Weihnachtsfarben in Rot, Gold und Grün geschmückte Weihnachtsdorf sind wieder die über 200 Hütten auf dem Areal rund um das Rathaus, dazu auf dem Düsseldorfer Platz mit dem Erzgebirgsdorf inklusive „Mühlenschänke“, während die Innere Klosterstraße traditionsgemäß der Chemnitzer Klosterweihnacht mit dem Mittelaltermarkt vorbehalten bleibt. Zu den erlebnisreichen vorweihnachtlichen Höhepunkten gehört in Chemnitz in den nächsten Tagen auf jeden Fall die 35. Große Bergparade: „Glück auf, der Steiger kommt!“ Zum eindrucksvollen Aufzug der erzgebirgischen Bergbrüderschaften werden am Samstag, 30. November, 14 Uhr, 668 Uniformträger aus 31 Vereinen sowie 261 Bergmusiker aus sieben Bergkapellen und 18 Bergsänger vom Singkreis Neustädtel gehören.