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Wegen vorzeitiger Impfung: Ermittlungen gegen Landrat

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(dpa/sn) - Die vorzeitige Corona-Impfung von Erzgebirgs-Landrat Frank Vogel (CDU) ist nun ein Fall für die Justiz. Es sei ein Strafverfahren zu dieser Sache anhängig, sagte Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Chemnitz. Ermittelt werde wegen Vorteilsannahme. Im Februar war bekannt geworden, dass Vogel eine Impfung erhalten hatte, obwohl er nicht zur Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Priorität gehört.

„Ich habe nicht proaktiv agiert und eine Impfung gefordert“, hatte der CDU-Politiker dazu erklärt. Vielmehr habe er Mitte Januar aus dem Impfzentrum die Anfrage erhalten, ob er seine nichtmobilen Eltern, beide über 80 Jahre alt und zur Risikogruppe 1 gehörend, zur Impfung begleite.

Vor Ort sei er dann angesprochen worden, dass auch er geimpft werden könne, was er angenommen habe. „Das war ein Fehler, für den ich mich entschuldige“, hatte Vogel betont.

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Landrat Vogels Reaktion am Mittwoch auf der Pressekonferenz