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Was Kretschmer nach dem Anschlag von Magdeburg will

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat am Montagabend bei der traditionellen Weihnachtsvesper vor der Dresdner Frauenkirche an das Leid der Menschen nach dem Anschlag von Magdeburg erinnert. Nichts rechtfertige diese Tat - weder eine Religion noch ein persönliches Schicksal, so der Ministerpräsident.

Man dürfe sich mit solchen Taten nicht abfinden. Kretschmer hat das Grundrecht auf Asyl ausdrücklich gelobt. Dieses Recht verlange aber nicht, dass man Straftaten ertragen müsse. 

Man müsse alles dafür tun, dass solche Taten nicht möglich werden, so der Ministerpräsident. Einige Terroranschläge in Deutschland seien in den vergangenen Jahren verhindert worden, weil man von ausländischen Sicherheitsdiensten Hinweise erhalten habe. Man müsse handeln, sagte er mit Blick auf mehr Befugnisse für Justiz und Polizei.