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Warum Salamander in Sachsen trotz Regen in Gefahr sind

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Obwohl es dieses Jahr deutlich mehr regnet als in den vergangenen Dürrejahren schlagen sächsische Naturschützer Alarm: Der Feuersalamander sitzt im Freistaat auf dem Trockenen, hat der Bund für Umwelt- und Naturschutz Sachsen „B.U.N.D.“ mitgeteilt.

Momentan wachsen in ruhigen Gewässerabschnitten die Larven der Amphibien heran. Die schwarz-gelben Schwanzlurche brauchen saubere, strukturreiche Bäche. Wenn der Wasserstand stark abfällt, überleben das viele Larven nicht.

Sachsens Naturschützer beklagen, dass viele Bäche immer wieder trockenfallen. Gründe seien z.B. Entwässerungsdrainagen der Landwirtschaft oder Gewässerbegradigungen.

Der BUND fordert mehr Feuchtwiesen und Moore, um Wasser besser in der Region zu halten. Und es brauche mehr renaturierte Bäche.