- Die kleinste Burg Sachsens in Rabenstein
Warum ist die Burg Rabenstein so klein?
In Chemnitz gibt es ja die kleinste Burg Sachsens, nämlich die in Rabenstein. Wieso aber hat man damals so eine kleine Burg gebaut, wollten wir von Stefan Thiele, dem Leiter des Schlossbergmuseums, wissen: „Sie ist nicht als kleinste Burg Sachsens gebaut worden in diesem Sinne, sondern es war eine viel, viel größere Anlage mit einer Ober- und einer Unterburg, mit einer großen Befestigungsanlage, mit einem Burggraben und einem Bergfried, also dem Burgturm, der das Zentrum der ganzen Anlage markierte.
In dieser Form, die ja auch über mehrere Jahrhunderte hinweg gewachsen ist, hatte sie in etwa die Größe der Burg Kriebstein. Es haben sich dann im 18. Jahrhundert die Lebensgewohnheiten gewandelt, die Burg wurde als solche nicht mehr benötigt. Es trat Verfall ein, es traten Abbrüche ein und im Folge dieser Abbrüche ist nur der Teil übrig geblieben, den wir heute als Burg Rabenstein kennen.“ Geöffnet ist die Burg für Besichtigungen übrigens von Anfang Mai bis Ende Oktober täglich außer montags.
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