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Warnstreik an sächsischen Hochschulen

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Die Beschäftigten der Unis und Hochschulen in Sachsen sind am Dienstag zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die hätten bislang kein Angebot vorgelegt und die Forderungen vollständig zurückgewiesen.

„Die Arbeitgeber blockieren die Verhandlungen und kommen unseren Forderungen keinen Millimeter entgegen“, schimpft die GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse. „Offenbar spielen sie ausgerechnet in dieser Krisensituation auf Zeit, statt pragmatische Lösungen zu suchen.“ 

Die GEW verlangt fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr Gehalt. Außerdem müsse etwas gegen die Vielzahl von Befristungen und Zwangs-Teilzeit-Verträge getan werden. „Die Beschäftigten sind zu Recht wütend, zumal sie in den vergangenen 20 Monaten in einer Ausnahmesituation den Betrieb am Laufen gehalten haben. Anerkennung muss sich auch in der Bezahlung ausdrücken“, so Kruse weiter.