• Foto: Bodo Marks/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern sorgt für Brandgeruch in der Region

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In Dresden und im Umland ist heute früh deutlicher Brandgeruch wahrzunehmen. Viele Menschen haben deshalb schon bei Polizei und Feuerwehr angerufen. Wie uns ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Dresden sagte, ist der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern schuld daran. Aufgrund der Wetterlage ziehen Qualm und Rauch bis zu uns und sorgen für Verunsicherung. Die Feuerwehr ist heute schon mehrfach unterwegs gewesen, weil besorgte Bürger aufgrund des Geruchs Feuer gemeldet haben.

Der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern bedroht mehrere Dörfer

Wegen des Waldbrandes bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern haben rund 500 weitere Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Die Evakuierungen in Jessenitz seien noch nicht abgeschlossen, berichtete eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim am frühen Montagmorgen. Zu Problemen sei es bislang nicht gekommen. Insgesamt wurden damit bereits rund 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit gebracht.

Betroffene der Evakuierungsaktion in Lübtheen können in einer Halle unterkommen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass weitere Wohnungen und Häuser in anliegenden Dörfern oder Ortschaften evakuiert werden müssen in der Nacht, sagte die Sprecherin weiter. Es werde evakuiert, wenn sich das noch brennende Feuer auf rund einen Kilometer an Ortschaften nähere. Rund 350 Einsatzkräfte sind demnach im Einsatz, um Orte zu schützen.

Bereits am Sonntagabend mussten mehrere Hundert Menschen ihre Wohnungen verlassen. Am Abend entschied die Einsatzleitung der Feuerwehr, das rund 280 Einwohner zählende Alt Jabel zu evakuieren. Das Feuer habe sich rasant ausgebreitet. Betroffen sei auch ein Ferienlager mit etwa 100 Kindern. Die Eltern seien informiert und gebeten worden, ihre Kinder abzuholen.

An gleicher Stelle hatte es erst vor wenigen Tagen gebrannt. Am Freitag gaben die Behörden allerdings Entwarnung und teilten mit, das Feuer sei gelöscht. Am Sonntag brannte es nun erneut und in deutlich größerem Ausmaß. Betroffen seien etwa 300 Hektar Wald, hieß es von der Einsatzleitung. Die Behörden vermuten bei dem zweiten Feuer Brandstiftung.

Die Gegend grenzt direkt an einen früheren Truppenübungsplatz. Die dort noch im Boden liegende Munition erschwert die Löscharbeiten. Feuerwehrleute müssen einen Sicherheitsabstand von 1000 Metern einhalten. Deshalb kam bei der Brandbekämpfung jeweils ein Löschpanzer aus Brandenburg zum Einsatz.