- Volkswagen muss sparen - nun auch bei den sächsischen Werken. (Symbolbild)
VW weitet Sparkurs auf sächsische Werke aus
Der Sparkus bei VW hält an - nun sind auch die sächsischen Werke in Zwickau, Chemnitz und Dresden betroffen. Demzufolge soll die Beschäftigungssicherung auch dort nicht mehr gelten.
Kurz vor den ersten Tarifverhandlungen bei Volkswagen, welche am Mittwoch starten, hat das Management der Volkswagen Sachsen GmbH die Beschäftigungssicherung gekündigt. IG Metall-Bezirksleiter Dirk Schulze kritisiert diesen Schritt scharf und spricht von einem Angriff auf die Arbeitsplätze der Mitarbeiter.
Die Gewerkschaft will entschlossen gegen den Abbau vorgehen und fordert stattdessen ein tragfähiges Zukunftskonzept. Auch die Übernahme von Auszubildenden stehe jetzt auf dem Spiel. Laut Schulze muss das Management Verantwortung übernehmen, anstatt die Belegschaft für Fehler zahlen zu lassen. Alle VW-Standorte sollen erhalten bleiben.
Der Autobauer hatte Anfang des Monats einen verschärften Sparkurs angekündigt. Mehrere Tarifverträge an anderen Standorten wurden bereits von der Volkswagen AG gekündigt. Die sächsischen Werke mit den drei Hauptstandorten Zwickau, Chemnitz und Dresden sind außerhalb der AG in der Volkswagen Sachsen GmbH organisiert.
