VW impft auf Arbeit
Bei VW Sachsen sind heute die ersten Mitarbeiter im eigenen Werk gegen Corona geimpft worden. Zunächst stehen 300 Dosen Astra Zeneca zur Verfügung. Angeboten wird die Impfung nur Frauen und Männern der Belegschaft, die zu einer Risikogruppe gehören oder aus dem Vogtland kommen, wo die Priorisierung aufgehoben ist.
VW gehört in Deutschland zu den ersten Industrie-Unternehmen, in denen Werksärzte die Impfung übernehmen. Mehrfach wurde beim Start betont, dass es sich um ein Modellprojekt handelt. Das Projekt mit Modellcharakter solle helfen, die sächsische Impfkampagne in die Breite zu tragen, sagte Dirk Coers, Geschäftsführer Personal bei VW Sachsen.
Das Modell dient der Vorbereitung. „Wir gehen davon aus, wir bekommen mehr Impfstoff. Also wird es auch wichtig sein, dass wir nicht nur mit den Impfzentren zusammenarbeiten, sondern auch mit rollenden Impfzentren zusammenarbeiten und möglicherweise auch mit Unternehmen, die eine solche Größe haben wie VW, um letztendlich mehr Bürger zu erreichen“, sagte uns Kai Kranich, Pressesprecher vom DRK Sachsen.
Bei VW sollen jetzt Erfahrungen gesammelt werden - beim Impfen im Gesundheitszentrum des Werkes und im Impfmobil. Bei dem Mobil handelt es sich um einen VW Crafter, der für diesen Zweck umgebaut wurde. Er tourt durch das Zwickauer Werksgelände, steuert aber auch St. Egidien, Chemnitz und Dresden an. Mit Impfen vor Ort hat VW gute Erfahrungen gemacht – beim Grippeschutz. Durch die kurzen Wege wurde das Angebot gern in Anspruch genommen, war von Dirk Coers zu erfahren, das lässt hoffen, dass auch jetzt die Impfbereitschaft steigt.