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Vor dem Lockdown stürmen die Chemnitzer die Geschäfte

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Bevor am Montag viele Geschäfte auch bei uns in Chemnitz wieder schließen müssen, gibt es auf die Läden einen riesigen Ansturm. Vor Supermärkten, in Einkaufszentren und Kaufhäusern bildeten sich lange Schlangen. Viele wollen noch schnell Weihnachtsgeschenke besorgen, andere laden aber auch im Supermarkt die Einkaufswagen mit Waren des täglichen Bedarfs voll.

Trotz des Ansturms rechnen die Händler allerdings mit starken Umsatzeinbußen und einem großen wirtschaftlichen Schaden. Denn die Vorweihnachtszeit ist die umsatzstärkste Zeit im Handel. Der Handelsverband setzt sich dafür ein, dass es zumindest für Spielwarenläden im Lockdown eine Sonderregelung gibt. Um den Umsatz nicht komplett an große Onlinehändler zu verlieren, wollen einige Geschäfte auch Lieferdienste während des Lockdowns anbieten.

Sachsen will am Freitag die neue Corona-Verordnung beschließen, die einen Lockdown ab Montag vorsieht. Einkaufen in Sachsen soll von nächster Woche an nur innerhalb eines 15-Kilometer-Radius möglich sein. Diese Regel ist Teil der neuen Corona-Verordnung, die heute beschlossen wird. Der Radius gilt nur bis an die Landesgrenze - also innerhalb des Freistaates. Damit will Sachsen einen Einkaufstourismus in die Nachbarländer verhindern.