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Volleys gegen Erfurt chancenlos

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Die Chemnitzer Volleys haben am Samstag­abend ihr Auswärts­spiel in Erfurt mit 0:3 verloren (17:25, 23:25, 16:25). Das Team von Niklas Peisl musste an diesem Abend auf beide Zuspieler verzichten. Zwei Tage vor dem Duell gegen Erfurt meldeten sich die beiden Chemnitzer Zuspie­le­rinnen Pia Walken­horst und Eevi Häyrynen krank. Ein Spiel an der Tabel­len­spitze ohne Regie zu gewinnen, ist nahezu aussichtlos. So ging das Team auch ohne große Erwar­tungen auf die Fahrt ins Thürin­gi­sche. "Wir hatten nichts zu verlieren, außer das Spiel. Also haben wir unsere Mitten zuspielen lassen", sagte Peisl. Es kam wie es kommen musste. Schon zu Beginn der Begeg­nung lief es alles andere als optimal. Mit einem 6:0-Blitz­start von Erfurt war der Keks für Chemnitz schon früh gegessen. Recht deutlich ging der erste Satz mit 25:17 an die Gastge­be­rinnen. "Uns fehlte es, wie erwartet, einfach an Varia­bi­lität und Genau­ig­keit", musste der Trainer nach dem Spiel nicht lange nach Ursachen forschen. Doch ganz so einfach wollten sich die Gäste dann doch nicht geschlagen geben. Mit viel Kampf und Willen waren sie ihren Wider­sa­chern im zweiten Durch­gang nun ebenbürtig, lagen bis kurz vor Satzende sogar mit drei Punkten in Führung. Letzt­lich ging auch dieser Satz, wenn auch knapp, an Erfurt (25:23). "Im Dritten war die Luft dann einfach raus. Vielleicht wär noch was drin gewesen, wenn wir den zweiten Satz gewonnen hätten. Klar bin ich etwas enttäuscht, aber ohne Zuspieler trotzdem noch ein Spiel bieten zu können, das kann auch nicht jeder von sich behaupten", so der Chemnitzer Coach. Das Team bleibt trotz der Nieder­lage weiter in Schlagdis­tanz zur Tabel­len­spitze. Auf Rang eins haben Walken­horst und Co. nur drei Punkte Rückstand. Am kommenden Wochen­ende bestreiten sie gegen Strau­bing das nächste Heimspiel. Dann hoffent­lich auch wieder mit Regis­seur und lautstarker Unter­stüt­zung des Chemnitzer Publi­kums.