• Siegfried Fiebig ist am Wochenende gestorben. © imago images/ becker&bredel

    Siegfried Fiebig ist am Wochenende gestorben. © imago images/ becker&bredel

Volkswagen trauert um Siegfried Fiebig

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Der frühere Chef von Volkswagen Sachsen, Siegfried Fiebig, ist tot. Das hat das Unternehmen auf Anfrage unseres Senders bestätigt. Fiebig starb am Wochenende im Alter von 65 Jahren. Er war mehr als 40 Jahre für den Volkswagen-Konzern tätig. Von 2014 bis 2018 leitete der gelernte Diplomingenieur für Maschinenbau die Volkswagen Sachsen GmbH. In dieser Zeit trieb Fiebig den Umbau des Zwickauer Werkes zum europäischen Kompetenzzentrum für die Elektromobilität im VW-Konzert voran. Ihm ist es auch zu verdanken, dass in der "Gläserne Manufaktur" in Dresden weiter produziert wird. Nach der Einstellung der Produktion des Pheaton sollte der Standort eigentlich nur noch als Event- oder Ausstellungshalle genutzt werden. 2018 war Fiebig wieder an seine alte Wirkungsstätte nach Wolfsburg zurückgekehrt, wo er zuletzt die Kleinserien-Aktivitäten der Marke Volkswagen gesteuert hat.

Personalvorstand Gunnar Kilian: „Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei  seiner Frau und seinen Kindern. Siegfried Fiebig war einer unserer besten und erfahrensten Produktionsmanager. Die Marke Volkswagen und insbesondere die Standorte Wolfsburg, Emden und Zwickau verdanken ihm unendlich viel in ihrer Fortentwicklung. Wir trauern um einen erfahrenen Manager, einen tollen VW-Kollegen und einen besonderen Menschen.“

Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen Pkw: „Der plötzliche Tod von Prof Dr. Siegfried Fiebig hat uns alle tief getroffen. Gemeinsam mit seinem Team hatte er die Basis für die Neuausrichtung unserer Standorte in Sachsen gelegt und wesentlich dazu beigetragen, dass Zwickau zum europäischen Kompetenzzentrum für E-Mobilität ausgebaut wurde. Im Namen des Vorstandes der Marke Volkswagen Pkw gilt unser tiefstes Mitgefühl und allerherzlichstes Beileid seiner Familie.“