Vogelgrippe trifft Tierpark in Limbach-Oberfrohna hart
Die derzeit grassierende Vogelgrippe hat den Amerika-Tierpark in Limbach-Oberfrohna schwer getroffen. Nachdem bereits 20 Tiere verstorben waren, mussten nun auf Anordnung des Veterinäramts 90 weitere Vögel getötet werden. Glück im Unglück hatten die Flamingos: sie befanden sich beim Ausbruch der Vogelgrippe noch im Winterquartier und hatten keinen Kontakt zu den anderen Tieren.
Nächsten Dienstag wird nochmal geprüft, dass sich keine weiteren Bewohner angesteckt haben. Seit zwei Wochen gelten bereits in Chemnitz und in vielen umliegenden Gemeinden strenge Regeln für Geflügelhalter. Nachdem Halter Junghennen von der Thüringer Zweigstelle in Apolda des Geflügelhofs Schulte in Delbrück-Westenholz (Nordrhein-Westfalen) gekauft hatten, besteht derzeit weiterhin der Verdacht auf zusätzlich Ausbrüche der Geflügelpest in Sachsen. Betroffen sind bislang Kleinsthaltungen im Vogtlandkreis und im Landkreis Leipzig. Wenn Chemnitzer Haltungen ebenfalls Tiere vom Händler aus NRW gekauft hat, sollen sich die Betreiber unverzüglich beim Veterinäramt melden. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt der Stadt Chemnitz ist zu den Sprechzeiten unter 0371 488 3901 (Sekretariat) und außerhalb der Sprechzeiten über die Integrierte Rettungsleitstelle Chemnitz unter der 112 erreichbar.