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Viele Sachsen lehnen AstraZeneca als Impfstoff ab

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Viele Sachsen haben Vorbehalte gegenüber dem Impfstoff von AstraZenecea. Laut Sozialministerium lagern beim DRK knapp 52.000 Dosen, die bisher nicht verimpft wurden. Einer Statistik zufolge ist die Akzeptanz regional sehr unterschiedlich. Die größte Zurückhaltung gibt es im Erzgebirge und in Mittelsachsen. So wurden im Impfzentrum Mittweida nur 3,8 Prozent der Termine mit AstraZeneca gebucht. Die meisten Termine wurden in Dresden vergeben.

Gesundheitsministerin Petra Köpping wirbt aus diesem Anlass noch einmal um eine Impfung mit AstraZeneca. „Der Impfstoff von AstraZeneca bietet einen sehr guten Schutz vor einer schweren Erkrankung mit COVID19. Er wurde im Zulassungsverfahren getestet, für sehr gut befunden und von der EU zugelassen, wie andere Wirkstoffe auch. Dieser Impfstoff ist ein wichtiger Baustein in unserer Strategie, das Virus zu besiegen“, erklärt Köpping angesichts nachlassender Akzeptanz für diesen Impfstoff in der Bevölkerung. Man müsse sich immer vor Augen halten, dass die Pandemie trotz sinkender Inzidenzzahlen noch nicht überstanden sei.