Videobeweis soll Chemnitzer Mordprozess voranbringen
Im Chemnitzer Mordprozess will die Staatsanwaltschaft am Montag ein Video abspielen, das die Anklagte stark belasten könnte. Darin soll die 67-Jährige erzählt haben, wie sie ihren Ehemann vor 17 Jahren heimtückisch umgebracht hat. Das Video hatte die Tochter heimlich aufgenommen, dadurch war der Fall überhaupt ans Licht gekommen.
Die Frau soll ihrem Mann im Jahr 2003 einen Mix aus Schlaftabletten, Alkohol und Desinfektionsmittel verabreicht haben. Daran starb der 49-Jährige. Damals war man von einem Unfall ausgegangen. Doch 17 Jahre später soll die Frau in einem Gespräch mit ihrer Tochter eingeräumt haben, ihren Mann getötet zu haben.
Außerdem hat die Angeklagte, die sich vor Gericht bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert hat, auch eine Erklärung angekündigt.