Verseuchte Wurst aus Dänemark: Entwarnung in Sachsen
Von den dänischen Würsten der Fleischverarbeitungs-Firma „Jørn A. Rullepølser“, die mit gefährlichen Bakterien belastet sind, wurden keine in den Freistaat geliefert. Die Pressesprecherin des sächsischen Gesundheitsministeriums Katja Naumann sagte unserem Sender, dass die dänische Firma ihre Liefer-Daten ans EU-Schnellwarn-System gemeldet habe. Über das erfolgreiche EU-Schnellwarnsystem bekomme man Meldungen und Warnungen über Lebensmittel. In diesem Fall habe das dänische Unternehmen gemeldet, dass nach Sachsen von dieser Wurst nichts geliefert wurde. In Schleswig-Holstein dagegen ist möglicherweise verseuchte Wurst aus Dänemark verkauft worden. Das Landwirtschaftsministerium in Kiel teilte mit, in mindestens einem Supermarkt seien rund 160 Kilogramm über den Ladentisch gegangen. Ob die Wurst tatsächlich mit Listerien belastet gewesen sei, werde untersucht. Bislang gebe es darauf keine Hinweise. In Dänemark sind zwölf Menschen an den Listerien-verseuchten Lebensmitteln gestorben.