Vermittler soll Wogen am Sachsenring glätten
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Im Streit um die Absage des Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring soll jetzt ein Vermittler schlichten. Die Fronten zwischen ADAC und Kommunalpolitikern sind verhärtet - beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld. Trotzdem will man sich in den nächsten Tagen zu Gesprächen treffen. Thema werden vor allem die Einnahmen und Ausgaben der Veranstaltung sein. Der ADAC hatte das Rennen wegen des hohen Defizits abgesagt: 850.000 Euro fehlen. Während man in Hohenstein-Ernstthal noch an einen WM-Lauf im kommenden Jahr glaubt, ist der ADAC anderer Meinung. Die Entscheidung sei gefallen, sagte Organisator Lutz Oeser. Jetzt arbeite man daran, den Grand Prix ab 2013 wieder am Sachsenring zu etablieren.