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Verkehrsverbund im Kreuzfeuer der Kritik

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Die unhaltbaren Zustände auf der Bahnstrecke zwischen Chemnitz und Leipzig bringen den Verkehrsverbund Mittelsachsen zunehmend in Bedrängnis. Damit der Imageschaden für die Region nicht noch größer wird, bitten Politiker die Chefetage jetzt zum Rapport. Zwischen Chemnitz und Leipzig fährt im Auftrag des Verkehrsverbundes die Mitteldeutsche Regiobahn. Und hier wird die Liste der Beschwerden immer länger: Zugausfälle, Verspätungen, verschmutzte Fahrzeuge, defekte Bordtechnik und schlechter Service - bei den Fahrgästen sind Frust und Ärger an der Tagesordnung. Deshalb machen die Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich (CDU), Frank Müller-Rosentritt (FDP), Michael Leutert (Die Linke) und Detlef Müller (SPD) jetzt gemeinsam Druck: sie wollen den Chef des Verkehrsverbundes ins Kreuzverhör nehmen. Auf einem Treffen Anfang Januar soll sich Harald Neuhaus erklären und endlich Lösungen präsentieren.