Vereine machen gegen Sparmaßnahmen mobil
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Die Rotstiftpolitik der Rathausspitze treibt die Kulturvereine und Jugendclubs der Stadt auf die Barrikaden. Rund 50 Vertreter erschienen gestern als Indianer verkleidet im Rathaus, dort gruben sie symbolisch das Kriegsbeil aus und überreichten es vor Beginn des Jugendhilfeausschusses an Sozialbürgermeister Phillip Rochold. Dieser versprach, sich um eine Lösung zu kümmern. Der Ausschuss reagierte prompt: die geplante Tagesordnung wurde gekippt, stattdessen wurde über die Kürzungen und Sparpläne disktutiert. Die Stadt hatte den freien Trägern die Zuschüsse um weitere sechs Prozent gekürzt, vielen Vereinen droht jetzt das Aus.