Verein kauft einen Teil des Kaßberg-Gefängnisses
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Die geplante Gedenkstätte am ehemaligen Kaßberg-Gefängnis kann endlich gebaut werden. Der Verein, der sich seit langem dafür einsetzt, hat jetzt einen Teil des Grundstücks vom Freistaat gekauft - für einen symbolischen Euro. Es handelt sich um 230 Quadratmeter mit einem Stück Gefängnismauer und Wachturm. Dort soll im Frühjahr ein Gedenkort mit mehreren Informationstafeln entstehen, die über die Geschichte des Geländes aufklären. Das Kaßberg-Gefängnis war der größte Stasi-Knast der DDR. Er diente als Drehscheibe für den Häftlingsfreikauf politischer Gefangener in die Bundesrepublik. Für das Gelände selbst gibt es momentan keinen Investor.