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Verein kauft einen Teil des Kaßberg-Gefängnisses

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Der Verein, der sich für den Erhalt des Kaßberg-Gefäng­nisses als Gedenk­stätte einsetzt, will jetzt Teile des Grund­stücks kaufen. Er nimmt ein Angebot des Freistaates an, der die Fläche dem Verein für den symbo­li­schen Preis von einem Euro überlassen will. Es handelt sich um einen Teil der Gefäng­nis­mauer mit Wachturm an der Kaßberg­straße. Wie der Verein mitteilte, verpflichtet sich das Land, dort eine Gedenk­stätte nach den Vorgaben eines Gestal­tungs­wett­be­werbs zu errichten. Das Kaßberg-Gefängnis war der größte Stasi-Knast der DDR. Es diente als Drehscheibe für den Häftlings­frei­kauf politi­scher Gefan­gener in die Bundes­re­pu­blik. Für das Gelände gibt es momentan keinen Investor.